Satzung des Unternehmerinnen-Netzwerkes Burgwald e.V.

Das Satzungsverzeichnis

I. Allgemein

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

§ 2 Ziele und Aufgaben

§ 3 Vermögen

§ 4 Mitgliedschaft

§ 5 Rechte und Pflichten der Mitglieder

 

II. Organisation

§ 6 Organe des Vereins

§ 7 Die Mitgliederversammlung

§ 8 Aufgaben der Mitgliederversammlung

§ 9 Der Vorstand

§ 10 Aufgaben des Vorstandes

§ 11 Kassenprüferinnen

§ 12 Auflösung

 

 

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

Das Unternehmerinnen-Netzwerk Burgwald soll die Rechtsform des eingetragenen Vereins haben. Sein Name lautet:

Unternehmerinnen-Netzwerk Burgwald

Nach Eintragung in das Vereinsregister soll der Verein den Zusatz e.V. tragen.

Sitz des Vereins ist die Gemeinde Burgwald.

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 2 Ziele und Aufgaben

Ziel des Vereins:

Förderung der beruflichen und gesellschaftlichen Gleichberechtigung und Akzeptanz von Frauen in verantwortlichen Positionen als Selbständige, im Management und in freien Berufen sowie Förderung und Stabilisierung der Existenzgrundlage der Unternehmen der Mitglieder.

Das Unternehmerinnen-Netzwerk verwirklicht seine Ziele in verschiedenen Arbeitsgebieten und durch wechselnde Projekte für Frauen in Beruf und Gesellschaft unter besonderer Berücksichtigung der Region Burgwald.

Die Arbeit des Vereins geschieht insbesondere durch folgende Aufgaben:

  • Aufbau von berufsfördernden Kontakten und Empfehlungen
  • Herstellung und Pflege von Kontakten zu anderen gesellschaftlichen Gruppen und Institutionen.
  • Vermittlung von Informationen von Frauen für Frauen
  • Schaffung einer öffentlichkeitswirksamen Interessenvertretung
  • Förderung der Qualifikation durch vielfältige Angebote zur Fort- und Weiterbildung.
  • Gemeinsames Marketing

 

§ 3 Vermögen

  1. Vermögen und Einnahmen sind ausschließlich für satzungsgemäße Zwecke zu verwenden. Rücklagen dürfen nur zur Erfüllung dieser Zwecke gebildet werden.
  2. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglied auch keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Vereinszweck fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
  3. Die Mitglieder haben beim Ausscheiden, bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins keinerlei Ansprüche auf das Vereinsvermögen.
  4. Bei Auflösung des Vereins fällt das Vermögen an die „Entwicklungsgruppe Region Burgwald e.V.“

 

 

§ 4 Mitgliedschaft

  1. Der Verein besteht aus

a) ordentlichen, stimmberechtigten Mitgliedern

b) außerordentlichen, nicht stimmberechtigten (fördernden) Mitglieder

2. Ordentliche Mitglieder können nur Frauen werden.

Außerordentliches Mitglied kann jede natürliche oder juristische Person werden.

3. Die Mitgliedschaft wird auf schriftlichen Antrag und durch Beschluss der Mitgliederversammlung erworben. Mit dem Antrag erkennt das Mitglied die Satzung des Vereins an.

4. Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt, Ausschluss oder Tod.

5. Der Austritt aus dem Unternehmerinnen-Netzwerk Burgwald kann nur jeweils zum 31. Dezember erfolgen. Die schriftliche Austrittserklärung muss dem Vorstand spätestens zum 30. September vorliegen.

6. Der Ausschluss eines Mitglieds erfolgt durch die Mitgliederversammlung auf Antrag des Vorstandes. Er ist nur zulässig, wenn das betreffende Mitglied die Bestimmungen der Satzung nicht erfüllt oder den Interessen des Unternehmerinnen-Netzwerkes zuwider handelt.

 

§ 5 Rechte und Pflichten der Mitglieder

  1. Die Mitgliedschaft berechtigt zur Ausübung der Rechte nach § 7.
  1. Die Mitglieder sind zur Zahlung eines Jahresbeitrages verpflichtet, dessen Höhe von der Mitgliederversammlung beschlossen wird. Er ist jährlich zum 30.04. fällig. Der freiwillige Austritt oder Ausschluss hebt die Verpflichtung zur Zahlung fällig gewordener Beiträge nicht auf.

 

 

§ 6 Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind: die Mitgliederversammlung

der Vorstand

 

§ 7 Die Mitgliederversammlung

  1. Zusammensetzung und Stimmrecht:

Die Mitgliederversammlung besteht aus anwesenden ordentlichen Mitgliedern. Eine schriftliche Stimmausübung bei Verhinderung ist möglich

Sie muss bis spätestens 2 Stunden vor Sitzungsbeginn nachweislich einem Vorstandsmitglied vorliegen.

2. Einberufung und Durchführung

a) Die Mitgliederversammlung findet mindestens einmal im Jahr statt und wird vom Vorstand einberufen. Eine Einladung unter Mitteilung der Tagesordnung erfolgt spätestens zwei Wochen vor der Versammlung.

b) Die Mitgliederversammlung wird von der Vorsitzenden geleitet. Anträge der Mitglieder für die Mitgliederversammlung sind an den Vorstand zu richten und müssen auf die Tagesordnung gesetzt werden, wenn sie eine Woche vor der Mitgliederversammlung eingehen.

c) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist von den Vorsitzenden unter Angabe von Grund und Tagesordnung einzuberufen, wenn der Vorstand dies beschließt oder ein schriftlich begründeter Antrag von mindestens 4 Mitgliedern vorliegt. Die Einladung muss mindestens 1 Woche vor Sitzungsbeginn schriftlich erfolgen.

d) Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst, soweit nicht Gesetz oder Satzung etwas anderes bestimmen. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt. Satzungsänderungen und Entscheidung über Finanzen bedürfen einer 2/3 Mehrheit der anwesenden Mitglieder.

e) Über Verlauf, Ergebnisse und Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll mit Anwesenheitsliste anzufertigen. Es wird von der Protokollführerin und der Versammlungsleiterin unterschrieben und den Mitgliedern spätestens mit der Einladung zur nächsten Sitzung zugesandt. Zu Beginn der Mitgliederversammlung wird das Protokoll der vorhergehenden verabschiedet.

 

 

§ 8 Aufgaben der Mitgliederversammlung

  • Sie erstellt die Vereinsstrategie, den Jahresarbeitsplan und den Wirtschaftsplan für das kommende Geschäftsjahr
  • Sie wählt den Vorstand aufgrund von Wahlvorschlägen
  • Sie nimmt den Rechenschaftsbericht und die Rechnungslegung des Vorstandes entgegen
  • Sie beschließt die Entlastung des Vorstandes.
  • Sie wählt die Kassenprüfer
  • Sie setzt die Mitgliedsbeiträge fest
  • Sie beschließt Satzungsänderungen
  • Sie beschließt die Auflösung des Vereins.

 

 

§ 9 Der Vorstand

Dem Vorstand gehören an: die Vorsitzende

die Stellvertreterin

die Kassenführerin

die Schriftführerin

In den erweiterten Vorstand können mindestens 2, höchstens 5 Beisitzerinnen gewählt werden. Sie haben kein Stimm- und kein Vertretungsrecht.

Vorstandsmitglieder werden für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes findet auf der nächsten Mitgliederversammlung eine Nachwahl statt. Die Amtszeit der nachgewählten Vorstandsmitglieder endet mit der Amtszeit des gewählten Vorstandes.

 

§ 10 Aufgaben des Vorstandes

  1. Die Vorsitzende vertritt den Verein nach außen. Sie ist einzeln vertretungsberechtigt.
  2. Die stellvertretende Vorsitzende vertritt den Verein, gemeinsam mit einem 2. Vorstandsmitglied.
  3. Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins. In seine Zuständigkeit fallen alle Geschäfte, die nach der Satzung nicht der Mitgliederversammlung zugewiesen worden sind. Dem Vorstand obliegen die Verwaltung des Vereinsvermögens und die Ausführung der Vereinsbeschlüsse.

Der Vorstand ist bei seiner Tätigkeit an die Beschlüsse der Mitgliederversammlung gebunden.

 

§ 11 Kassenprüferinnen

Für jedes Geschäftsjahr sind 2 Kassenprüferinnen zu wählen, deren Aufgabe es ist, Richtigkeit und Vollständigkeit der Kassenführung zu prüfen und der Mitgliederversammlung einen Bericht zu geben.

 

§ 12 Auflösung

Die Auflösung des Vereins kann nur von der Mitgliederversammlung und nur mit 2/3 Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden. Die Mitglieder können darüber nur beschließen, wenn die Auflösung

als Tagesordnungspunkt in der Einladung ausdrücklich genannt ist.

Die am 18.09.2001 errichtete Satzung wurde am 19. Oktober 2001 in das Vereinsregister Nr. 495 eingetragen.